Schlaflose Nächte

Montag, 19. Dezember, 01:19: Ich liege hellwach in meinem Bett, schon wieder. Die Nacht davor war es nicht anders und die Nächte davor? Kann man sich denken. Es ist gerade alles etwas viel. Zu viel. Dabei bin ich terminmäßig gar nicht gestresst. Ich könnte jeden Tag entspannen, nichts tun, aber erholen kann ich mich trotzdem nicht. Da ist so eine innere Unruhe. AFRIKA. Ja, das denke ich auch aber ich glaube es ist nicht nur Afrika ,das in weniger als einem Monat ansteht.

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und wie jedes Jahr nutze ich die Zeit, die letzten Tage, sehr intensiv um mich mit den Ereignissen dieses Jahres auseinanderzusetzen. Ich komme nicht zur Ruhe. Weil so viel passiert ist und immer noch passiert. Weil ich so viel erreicht habe und noch mehr erreichen möchte. Weil ich Menschen verloren habe, und nicht weitere verlieren möchte, wenn ich am 14. Januar in den Flieger steige.

Ich habe das Gefühl ich finde immer mehr zu mir. Weiß was ich will, schmiede Pläne und setzte sie tatsächlich um. Werde mutiger. Weiß, was ich nicht will und das beinhaltet leider einige Menschen in meinem Umfeld. Der Kreis wird immer kleiner.

Und als ich heute jemanden nach einem sehr bewegenden Bandkonzert in der Kirche von meinen Studienzielen berichte, als ich sie das erste mal richtig ausspreche, merke ich: Das könnte was werden. Das könnte passen, du könntest glücklich werden mit deiner Entscheidung. Die Entscheidung, die du so lange einfach nur von dir geschoben hast. Die du nie ansprechen wolltest. Ich habe es ausgesprochen und es fühlte sich richtig an. Erleichterung.

Eine Sorge weniger. Es bleiben weitere über Besorgungen: Backpack ja/nein, Moskitokleidung etc. Die Liste ist endlos und nicht zu vergessen die noch fehlenden Weihnachtsgeschenke.

Inzwischen ist es 01:36 und  wird langsam Zeit zu schlafen. Auch wenn mir so gar nicht danach ist. Es wird ganz dringen Zeit. Schließlich möchte ich gut gelaunt, frisch und voller Tatendrang in die neue Woche starten.

Einer Woche in der es neben Weihnachtsgeschenken noch einige andere Dinge zu organisieren bedarf.

Ein sollte an dieser Stelle festgehalten sein: Wenn ich am 14. Januar in den Flieger steige, kann ich auf meine Organisationsfähigkeiten stolz sein. Weil ich mir einen Traum erfülle, den ich schon so lange mit mir herumgetragen habe. Das ist jede Mühe wert.

Gute Nacht

von einer übermüdeten Merle um 01:40.

P.S. : Ich weiß nicht, ob ich angesichts der Zeit den Montag morgen wirklich so motiviert starten werde.

 

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