16 Dinge, die ich 2016 gelernt habe

2016 war das Jahr der Lektionen. Das Jahr, in dem ich endlich in der Realität angekommen bin. Das Jahr, geprägt durch:

Abitur

Unerwartete Todesfälle

erste Schritte in der Arbeitswelt.

Manche Träume musste ich schweren Herzens aufgeben, andere habe ich so euphorisch wie noch nie umgesetzt. Und dabei habe ich dieses Jahr sehr viele wichtige Dinge für mich gelernt. Hier sind sechzehn von ihnen:

 

1.  Höre nie auf zu lächeln, zu lachen, Spaß zu haben.

Lass das kleine Kind in dir leben und lache viel, auch in schweren Zeiten. Ohne zu lachen ist das Leben viel zu hart.

2. You can’t find happiness in other people.

Dieses Jahr musste ich auf die harte Tour lernen, dass ich niemals wirklich glücklich sein werde, wenn ich meine Zufriedenheit von anderen Menschen abhängig mache. Und ich habe es endlich geschafft: Ich bin gut, so wie ich bin. Das muss mir jetzt keiner mehr sagen.

3. Es ist okay Menschen zu enttäuschen.

Eine viel zu lange Zeit habe ich versucht es jedem Recht zu machen, wollte möglichst flexibel und bloß nicht anstrengend sein. Habe versucht das zu erfüllen, was Andere von mir erwarten. Wollte niemanden enttäuschen. Heute gibt es nur noch mich selbst zu enttäuschen. Ich stehe zu meinen Entscheidungen.

4. Senke deine Erwartungen

Wer mit hohen Erwartungen an Job, Freunde und sich selbst herangeht kann gewaltig auf die Schnauze fallen. Es ist viel besser weniger zu erwarten und sich zu freuen, wenn es dann so läuft wie man sich das wünscht. Das Leben besteht aus „leben“, man kann es durch Erwartungen nicht beschleunigen.

5. Wenn es weh tut, dann tut es eben weh! Stehe dazu.

Mache Momente, Tage, Verluste sind schmerzhaft. Auch wenn es eher unüblich scheint seinen Schmerz zu zeigen und seinem Umfeld deutlich zu machen, das es einem nicht gut geht, ist es der einzige Weg( wenn auch der schwerste) um seinen Frieden zu finden.

6. Take time to heal. 

Nehme dir Zeit um das Geschehene zu verarbeiten und versuche nicht alles möglichst schnell zu verdrängen um dann wieder im Alltag funktionieren zu können. Umstrukturierungen gehören zum Leben dazu und heilen, wieder gesund zu werden, ist ein wichtiger Bestandteil davon.

7. Frag um Hilfe! Du kannst nicht alles alleine schaffen.

Ich mache am liebsten alles alleine. Weil ich stolz darauf bin, das ich es kann. Aber manchmal ist der Preis zu hoch und sich Hilfe zu suchen erleichtert Vieles. Dieses Jahr habe ich gelernt mir Hilfe zu holen, denn gemeinsam schafft man die Sachen meist schneller.

8. Du kannst viele Menschen küssen und doch bei nur einer Person etwas fühlen.

Klar es gibt gute und schlechte Küsse. Aber wenn du jemanden liebst, dann ist der Kuss mit ihm eben am allerschönsten. Da kannst du zehn weitere Kerle ausprobieren, es ändert nichts und das ist gut so.

9. The time will pass anyway. You can either spend it creating the life you wanted or you don’t.

Auch in schlechten Zeiten, Übergangszeiten, Phasen jeglicher Art, ist es möglich an seinen Träumen, Zielen und Wünschen zu arbeiten. Meist entstehen in diesen Zeiten die besten Ideen und Grundsteine für eine bessere Zukunft. Also nutze die Zeit und arbeite an deinen Träumen.

10. Jemanden zu lieben macht dich angreifbar und verletzlich. Trotzdem ist genau das der richtige Weg.

Wer liebt, macht sich angreifbar und schwach und trotzdem: In den meisten Fällen ist die Liebe dieses Risiko wert.

11. Unausgesprochene Worte bleiben zwischen zwei Menschen bestehen, egal wie lange sie sich nicht sehen. Es wird immer an diesem Zeitpunkt weitergehen.

Es gibt das Sprichwort: Zeit heilt alle Wunden. Vielleicht stimmt das auch, aber es gibt Dinge, mächtige Ereignisse, unausgesprochene Worte, die für immer bleiben. So mag die Zeit viele Dinge heilen, aber die Probleme löst sie nicht. So funktioniert das Leben nicht.

12. Wenn es sich richtig anfühlt, ist es das meist auch. Egal was die anderen sagen.

Höre auf dein Bauchgefühl, deine Intuition. Dieses Jahr habe ich wieder mehr zu meiner inneren Stimme zurück gefunden, denn eigentlich gehöre ich zu den Menschen, die ein sehr starken Bauchgefühl besitzen.

13. Jeder Tag ist lebenswert, warte nicht auf den richtigen Moment, Menschen oder Zeitpunkt sondern mache sie zu dem.

Das war das eigentliche Motto meines Jahres. Wie lange habe ich meine Zeit damit verschwendet auf Menschen zu warten, zu hoffen, dass sie endlich wieder kommen. Habe auf den richtigen Moment gewartet und bin nie von meinen Erwartungen abgewichen. So funktioniert das Leben nicht. Wenn die Menschen die du dir am meisten sehnst, nicht da sind, dann schau dich genau um: Warum sind sie nicht da? Und wer ist eigentlich die gesamte Zeit an deiner Seite?

14. Loslassen ist befreiender als gedacht und meint nicht immer ein Tschüss für immer. Manchmal muss man sich von einander entfernen um an anderer Stelle wieder zusammen zu finden. 

Ich bin ein Meister im „krampfhaft festhalten“, wie ich es gerne bezeichne. Loslassen gehörte bis in diesem Jahr definitiv nicht in mein Repertoire. Aber? Es fühlt sich so gut an, alles offen und ehrlich geklärt zu haben und Menschen damit friedlich und im Guten gehen zu lassen. Und warum? Weil es einem ein Gefühl von Freiheit gibt und die Kommunitkationsebene stärkt, auf der man sich über Jahre weiter gut unterhalten kann.

15. Tiefe Freundschaften definieren sich nicht über die Anzahl an Treffen oder wie viel man sich zu sagen hat. Wenn es sich vertraut anfühlt und man sich jedes Mal wohlfühlt, ist das wahre Freundschaft, egal wie selten man sich trifft

Wahre Freundschaften könne auch über Distanzen erstaunlich gut funktionieren und wenn man sich wieder sieht, hat sich rein gar nichts verändert.

16. Am Ende wird alles gut. Wenn es noch nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende.

Ich weiß, dieser Spruch ist mehr als das Klischee schlechthin, aber er stimmt. „Alles wird gut“, war mein Mantra am Anfang des Jahres, dass ich mir in schweren Momenten immer und immer wieder vorgesprochen habe. Das schöne dabei ist, dass es stimmt. Manche Zeiten scheinen aussichtslos und es kommt einem nicht in den Sinn, das jemals alles wieder gut werden würde. Aber das wird es. Immer. Darauf vertraue ich und das hat mich durch das gesamte Jahr erfolgreich begleitet.

happy-new-year©Foto: Merle S.

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